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Carmen Cabert Steiner ist 1958 in Vorarlberg geboren. Nach ihrer Kindheit und Jugend in Österreich siedelt sie 17jährig in die Schweiz über. Jahrelange Auslandsaufenthalte mit ihrem Mann in Afrika, Amerika und Russland, das Leben mit verschiedenen Kulturen, Mentalitäten, der Natur und die verfügbare Zeit intensivieren Carmen Caberts Auseinandersetzung mit der Malerei. Sie erweitert ihre autodidaktisch erworbenen Kenntnisse seit Jahren an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 1986 stellt sie ihre Bilder und mittlerweile auch vereinzelt entstandene Objekte regelmässig in Galerien im In- und Ausland aus. Carmen Cabert lebt und arbeitet mit ihrer Familie in Bonstetten. |
Gedanken zu meiner Arbeit
Da ich mich vertikal,wie ein "Rechen", entwickle, begleiten mich Themen immer jahrelang. Nicht immer mit der gleichen Aufmerksamkeit, weil mich als neugieriger Mensch oft verschiedene Dinge gleichzeitig faszinieren. Die Themen vernetzen sich, regen einander an, und fordern aber auch verschiedene Ausdrucksweisen.
Ich suche nicht nach einem Stil, sondern nach dem bestmöglichen Werkzeug. Eine Freiheit, die mir viel bedeutet. Meine Handschrift bleibt erkennbar für die, die mein Werk kennen.
Das Verbindende ist immer die Suche nach dem Dazwischen. Was passiert zwischen den Gedanken, den Gesprächen, vor der Manifestation eines Wortes, Bildes oder eines Objektes? Wie kann ich diese Bewegung sichtbar machen?
Das verlangsamt meine Entwicklung, kommt aber meinem Bedürfnis nach einem holistischen Leben entgegen.
STRUKTUREN, DIE IM BILD ERSCHEINEN, STREBEN NACH VORWÄRTS,
WEIL SIE SICH VON IHREM URSPRUNG FREI MACHEN.
UND NACH RÜCKWÄRTS, WEIL SIE IHREN URSPRUNG AUCH
IN DER NEUEN BEDEUTUNG MITSCHWINGEN LASSEN.