Am achten Tag - Freiraum für eigene Gedanken

Es steht geschrieben
Das Hohe Lied der Liebe
In Gottes Namen
Ohne Worte - das Gebet bleibt

Betroffenheit und Faszination. Mein Philosophisches Interesse am Menschsein, der Suche nach Wahrheit. Meine Auseinandersetzung mit Dogmen und Manipulation und mein religiöses, spirituelles Empfinden haben mich zu diesem Thema geführt. Anfänglich emotional, inzwischen differenzierter, ein äusserst spannendes Thema. Immer wieder. Vor allem, weil es zu intensiven Diskussionen und zum Weiterdenken anregt.


Texte zur Ausstellung.

von Alois Hauser, Galerist : Eine Ausstellung der besonderen Art >>>>....
von Peter Killer Kunstkritiker und Dozent HGKZ : Die zwei Gesichter der Carmen Cabert >>>>....



Es steht geschrieben

Diese beflügelten Worte höre ich immer wieder.
Aber, was steht für mich geschrieben?
Ich streiche weg, füge nichts hinzu.

Ich versuche, das zu verwirklichen, was die Intension verwirklichen will, also was jetzt da kommt und steht, sich bewegt und noch nicht ganz fertig ist, was das Wort will, aus sich heraus, dem spüre ich nach.

Eine AUSgezeichnete Bibel entsteht.




Das Hohe Lied der Liebe

Dieser poetisch und erotische Text hat mich immerwieder zu Bildern und einer modernen, weiblichen Variation des Textes inspiriert.

Meine Textvariationen sind mit GROSSBUCHSTABEN eingefügt.

Die ursprüngliche Fassung und die neue Variation wurden in Zurzach, wärend der Ausstellung 2004, und in Bonstetten und Affoltern a. A. während der Kulturwochen aufgeführt.

Von CC Steiner, Heidi und Reto Huter, Musik Mitja Huter


2. Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.
3. Es riechen deine Salben köstlich; dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe, darum lieben dich die Jungfrauen.
4. Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König führte mich in seine Kammern. Wir freuen uns und sind fröhlich über dir; wir gedenken an deine Liebe mehr denn an den Wein. Die Frommen lieben dich.
5. Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Hütten Kedars, wie die Teppiche Salomos.
1--ER KÜSSTE MICH / MIT DEM KUSSE SEINES MUNDES / DENN SEINE LIEBE IST LIEBLICHER / DENN / DIE TEPPICHE weiter >>>




In Gottes Namen

Immer wieder bin ich empört, was alles was mit
"es geschieht in Gottes Namen" gerechtfertigt wird.

Gestern wie heute.



Ohne Worte - das Gebet bleibt

Nach dem Entfernen aller Worte aus der Bibel
und
den Getesbüchern ist das Gebet geblieben.


Ein blinder Schwimmer war ich,

doch machte ich mich sehend.

Ich habe gesehen.

War fasziniert von dem was ich sah,

und hatte den Wunsch,

mich damit zu identifizieren


Max Ernst