Biografie


Carmen Cabert Steiner, 1958, in Schruns AT, lebt und arbeitet seit 1975 in der Schweiz. Jahrelange Auslandsaufenthalte mit ihrem Mann, das Leben mit verschiedenen Kulturen, Mentalitäten, der Natur, und die verfügbare Zeit intensivieren Carmen Caberts Auseinandersetzung mit der Malerei.
Sie erweiterte ihre autodidaktisch erworbenen Kenntnisse einige Jahre an der Zürcher Hochschule der Künste, bei Ruedi Wydler, Aldo Mozzini, Rosina Kuhn, Serge Pinkus, Maria Kägi, Adelheid Hanselmann, Peter Killer, Peter Radelfinger, Volker Schunck und Anderen.
Seit 1986 stellt sie ihre Bilder und mittlerweile auch vereinzelt entstandene Objekte regelmässig in Galerien im In- und Ausland aus. Zwei grosse Landart Projekte bereichern seit 2008 und 2016 ihr Werk.
Gedanken zu meiner Arbeit
Da ich mich vertikal, wie ein "Rechen", entwickle, begleiten mich Themen immer jahrelang. Nicht immer mit der gleichen Aufmerksamkeit, weil mich als neugieriger Mensch oft verschiedene Dinge gleichzeitig faszinieren. Die Themen vernetzen sich, regen einander an, und fordern aber auch verschiedene Ausdrucksweisen. Ich suche nicht nach einem Stil, sondern nach dem bestmöglichen Werkzeug. Eine Freiheit, die mir viel bedeutet. Meine Handschrift bleibt erkennbar für die, die mein Werk kennen.

Das Verbindende ist immer die Suche nach dem Dazwischen. Was passiert zwischen den Gedanken, den Gesprächen, vor der Manifestation eines Wortes, Bildes oder eines Objektes? Wie kann ich diese Bewegung sichtbar machen? Das verlangsamt meine Entwicklung, kommt aber meinem Bedürfnis nach einem holistischen Leben entgegen.
STRUKTUREN, DIE IM BILD ERSCHEINEN, STREBEN NACH VORWÄRTS,
WEIL SIE SICH VON IHREM URSPRUNG FREI MACHEN.
UND NACH RÜCKWÄRTS, WEIL SIE IHREN URSPRUNG AUCH
IN DER NEUEN BEDEUTUNG MITSCHWINGEN LASSEN.