OHNE WORTE - DAS BILD WIRKT
Die Ausstellung im Kloster Kappel ist schon wieder Geschichte, aber sie hat tausende Worte hervor gelockt, spannend waren sie alle. Manche Worte fühlten sich an wie Samt und Seide, mache waren aufbauend und inspirierend so, dass ich sicher dranbleibe. Mache waren kritisch, manche waren, aber all das mag ich. So, wie ich euch ALLE MAG, euch, die ihr mich unterstützt, begleitet, mich inspiriert, mir die wunderbaren Ausstellungsräume zur Verfügung stellt, mir die Werke abkauft, euch, die ihr mir verbunden seid. Ich danke ALLEN herzlich für diese kraftvolle Ausstellungszeit, ein wichtiger Schritt auf meinem Weg.

Jubile, das Museum für die Nacktschnecken geht mit viel Humor ins 5.Jahr und erfreut sich immer wieder grosser Beliebtheit.
Fotos und Texte zu den Prozessen könnt ihr unter Projekte - Museum für Nacktschnecken finden. Einen vergnüglichen, interessanten Aufenthalt beim Spaziergang auf dem ÄMTLERWEG, wünsche ich euch allen. Manchmal sitze ich auf dem Stuhl um Fragen zu beantworten oder einfach über Kunst zu plaudern, ja, ja, derzeit schön distanziert und reduziert.

Ein Besuch in meinem Atelier ist jederzeit nach Vereinbarung, nachher, wieder willkommen.


Aktuelles

ohne Worte - das Bild wirkt

Es steht geschrieben. Diese beflügelten Worte höre ich immer wieder, aber was steht für mich geschrieben? Ich streiche weg, füge nichts hinzu , versuche das zu verwirklichen, was die Intention will, also was jetzt kommt und steht, mich bewegt und noch nicht ganz fertig ist. Was das Wort will, aus sich heraus, dem spüre ich nach. Texte Dr. Gisa Lang-Heyn: Die Künstlerin Carmen Cabert liest die Bibel Peter Killer:  Die Bibel …


Ateliergedanken

Meistens beginne ich meine Atelierarbeit mit einer Zeichnung und ein paar Gedanken. Eine Art Tagebuch ist so entstanden, einige dieser Gedanken, schreibe ich hier auf, ich nenne sie "Cabertkus".


Brief an Bruder Bruno

gezeichnet von Carmen Cabert, geschrieben von Gisa Lang-Heyn Erster Brief   Lieber Bruno Ich beginne mit einer Majuskel, so wie sie damals in Euren Schreibstuben auch weniger als Buchstaben denn als Bilder entstanden sind. Wie soll ich Dich anreden? Magnifizenz? Eminenz? Prior? Bruder?  Siehst Du auf meinen Zeilen die Nervenfasern, wie sie sicher von links nach rechts verlaufen und dann doch abzureissen drohen? So viele Fragen stürmen auf mich ein, zu viele. Da leuchten …